Jugendfeuerwehr
sammelt Weihnachstbäume ein !!!
Jugendfeuerwehr Obertiefenbach sammelt Weihnachtsbäume
ein!
Die
Jugendfeuerwehr Obertiefenbach sammelt auch in 2012 wieder
die ausgedienten Weihnachtsbäume ein.
Die
Weihnachtsbaumaktion findet am Samstag, den 14.01.2012 ab
9.00 Uhr statt. Die Obertiefenbacher Bürgerinnen und
Bürger werden gebeten, die Weihnachtsbäume (ohne
Weihnachtsbaumschmuck etc.) gut sichtbar auf den Bürgersteig
zu legen, so dass die Jugendlichen diese einsammeln können.
Über eine kleine Spende würde
sich die Jugendfeuerwehr Obertiefenbach sehr freuen.
Jugendfeuerwehr
besucht THW
Durch
verschiedene gemeinsame Übungen und Einsätze sind
die Synergien und Ergänzungen, die das THW der örtlichen
Feuerwehr bieten kann, in Beselich bekannt. Um diesen Gedanken
der Synergiebildung und der Ergänzung der örtlichen
Feuerwehr auch den Mitgliedern der Jugendfeuerwehren näher
zu bringen, besuchten die Jugendfeuerwehren aus Obertiefenbach
und Heckholzhausen als erste Jugendfeuerwehr den THW Ortsverband
in Weilburg.
Die Jugendfeuerwehren aus Obertiefenbach und Heckholzhausen
machten sich im Rahmen ihrer Ausbildung am 02. März
2009 auf den Weg nach Weilburg, um das dortige technische
Hilfswerk zu besuchen. Das Technische Hilfswerk empfing
die 27 Jugendlichen im Schulungsraum des Ortsverbandes Weilburg
und erläuterte zuerst die Aufgaben, den Aufbau und
die Organisation der Zivilschutzorganisation. Die Jugendlichen
konnten erfahren, dass jeder Ortsverband bundesweit über
dieselbe Grundausstattung verfügt. Außerdem sind
verschiedene Fachgruppen über das gesamte Bundesgebiet
verteilt. Nach dem einleitenden Teil und einer kleinen Erfrischung,
konnten die Jugendlichen noch einen kurzweiligen Informationsfilm
des THW anschauen. Dort wurden neben den allgemeinen Aufgaben
auch die verschiedenen Schnelleinsatzgruppen vorgestellt,
welche in kürzester Zeit in der ganzen Welt tätig
werden können.
Nachdem auch die letzten Fragen geklärt werden konnten,
ging es wieder auf den Hof, um sich die Fahrzeuge des Ortsverbandes
näher anzuschauen. Neben den Fahrzeugen der ersten
und zweiten Bergungsgruppe, die bei jedem Ortsverband des
THW vorgehalten werden, unterhält der Weilburger Ortsverband
zusätzlich eine Fachgruppe Beleuchtung. Im Scheinwerferlicht
dieser Fachgruppe konnten sich die Jugendlichen einen Eindruck
von den verschiedenen Fahrzeugen machen. Die Fahrzeuge des
Technischen Hilfswerkes verfügen über eine weitreichende
Ausstattung für die technische Hilfeleistung im größeren
Umfang. Auch der in Eigenleistung für die Bedürfnisse
des Ortsverbandes umgebaute Radlader und der Unimog beeindruckten
die Jugendlichen enorm.
Nach einem abschließenden Gruppenfoto vor den Fahrzeugen
des THW und der Feuerwehr machten sich die Jugendlichen
mit ihren Betreuern auf den Heimweg. Alle Anwesenden waren
sich einig, dass dies ein sehr informativer Abend war und
freuen sich bereits, die Jugendgruppe des THW Weilburg bei
einem Gegenbesuch in Beselich begrüßen zu dürfen.

Text
und Bild by A.Heep GBI-Beselich
Jugendfeuerwehr
besuchte Rettungswache Wirbelau und Polizei Limburg
Im
Rahmen der letzten Übungen kam bei den Jugendlichen
die Frage auf, wie denn im heimischen Landkreis das Rettungs-System
und überhaupt die Alarmierung der Feuerwehr- und Rettungskräfte
organisiert sei. Der stellv. Wehrführer/Rettungsassistent
und Mitarbeiter der Zentralen Leitstelle Daniel Krankenhagen
beantwortete den Jugendlichen die Fragen zunächst im
Rahmen eines theoretischen Unterrichts. Er erläuterte,
dass die drei Notärzte ( stationiert in Limburg, Weilburg
und Erbach ), die Rettungswagen ( stationiert in Weilburg,
Reichenborn, Laubuseschbach, Wirbelau, Limburg, Niederbrechen,
Dorchheim und Niederselters ), die DLRG, die Schnell-Einsatz-Gruppen,
das Technische Hilfswerk sowie die insgesamt 111 Freiwilligen
Feuerwehren zentral von der Rettungsleitstelle in Limburg
alarmiert werden. Die Zentrale Leitstelle ist rund um die
Uhr mit zwei ausgebildeten Einsatzsachbearbeitern besetzt,
um den in Not geratenen Bürgern fachgerechte Hilfe
zukommen zu lassen. Zu erreichen sei die Leitstelle über
die Notrufnummer 112, sowei über die Telefon-Nr. 06431-19222.
Die Rettungsleitstelle alarmiert die jeweiligen Hilfsorganisationen
über Funkmeldeempfänger ( Piepser ), sodass diese
innerhalb von nur zehn Minuten am Einsatzort eintreffen.
Dies sei gesetzlich geregelt und funktioniere hervorragend.
Daniel Krankenhagen erläuterte, dass die Feuerwehren
im Durchschnitt in 3 Minuten, die hauptamtlich besetzten
Rettungswagen in 1 Minute ausrücken. Weiterhin schilderte
er den Jugendlichen die vielfältigen Aufgaben einer
Zentralen Leitstelle, welche im heimischen Landkreis jährlich
etwa 22.000 Rettungsdienst-/Krankentransporteinsätze
und ca. 1300 Feuerwehreinsätze abzuwickeln habe. Ausserdem
arbeite sie eng mit benachbarten Leitstellen und der Polizeistationen
Limburg, Weilburg und der Autobahnpolizei zusammen.
Nach
diesem theoretischen Abend kam der Wunsch der Jugendlichen
auf, sich einmal eine Rettungswache samt Rettungswagen sowie
die Polizeidirektion in Limburg anzuschauen. Also wurden
die Kontakte zum DRK-Weilburg sowie der Polizeistation in
Limburg geknüpft um den Jugendlichen den Wunsch zu
erfüllen. Am Montag, den 08. Dezember 2008 besuchte
die JF Obertiefenbach also die Rettungswache in Wirbelau
samt dem Rettungswagen. Die diensthabenden Rettungsassistenten
und Daniel Krankenhagen zeigten den Jugendlichen zunächst
die Rettungswache und anschließend den Rettungswagen.
Sie demonstrierten den Interessierten Jugendlichen das komplette
Equipment und beantworteten alle Fragen. An einem Jugendlichen
wurde ein EKG abgeleitet und erläutert, was man auf
einem langen Papierstreifen so alles erkennen könne.
Ausserdem wurde dieser Jugendliche ( wohlgemerkt nur zur
Demonstration ) komplett verkabelt, eine Halskrause angelegt
und der "Patient" auf der Trage gelagert, sodass
durch das praktische Vorführen wirklich keine Frage
offen blieb.

Am
Montag den 21. Januar wurden die Jugendlichen dann von Polizeihauptkommisar/Jugendkoordinator
und Pressesprecher Bruno Reuscher auf der Polizeidirektion
in Limburg empfangen. Nach einer kurzen Einleitung und nachdem
Herr Reuscher den organisatorischen Aufbau der Polizeistationen
Limburg und Weilburg erklärt hatte, zeigte Bruno Reuscher
den Jugendlichen zunächst die Wache, auf der alle Notrufe
und Hilfeersuchen der Bürger über die Amtsleitung
und die Notruf Nummer 110 eingehen. Hier wurde den Jugendlichen
auch die Videoüberwachungsanlage gezeigt, mit deren
Hilfe der Bahnhofsvorplatz und die Unterführungen in
Limburg überwacht werden.Hiermit
konnten in der Vergangenheit schon einige Straftaten verhindert
bzw. aufgeklärt werden.

Weiter ging es dann zum Dienstwagen-Parkplatz, wo den Jugendlichen
alle Polizeifahrzeuge ( vom Streifenwagen, über Polizei-Motorrad,
Zivil-Streifen der Kripo und Radarwagen ) gezeigt wurden.
Ein beachtlicher Fuhrpark steht hier den Polizeibeamten
zur Verfügung. Anschließend wurde demonstriert,
wie Tatverdächige in Gewahrsam genommen und in die
Zellen überführt werden. Es ist diesen nicht möglich,
während der Überführung zu flüchten.
Dies verhindert ein ausgeklügeltes Schleusen-System.
Beeindruckt zeigten sich alle von den 12 Zellen, die auf
der Polizeidirektion vorhanden sind. Die zwar ungemütlich
aber zweckmäßig ausgestattet sind.

Nach
dem Zellentrakt zeigte Herr Reuscher den Jugendlichen den
Raum, in dem jeder Polizeibeamte seine Dienstwaffe lagert.
Hier erklärte er den Jugendlichen das neue Halfter,
also die Halterung in der die Waffe am Gürtel getragen
wird. Eine Besonderheit, denn es ist einem Fremden nicht
möglich, einem Polizisten die Waffe zu entreissen.
Dies durften einige Jugendliche an Herrn Reuscher erfolglos
ausprobieren. Herr Reuscher beantwortete hier Fragen zu
den verschiedenen Munitionen, die bei der Polzei Verwendung
finden. Anschließend ging es in den Schießraum,
in dem jeder Polizeibeamte einmal jährllich ein realistisches
Training absolvieren muss. Verschiedene Videosequenzen werden
auf eine Leinwand gespielt und müssen so abgearbeitet
werden. Möglichst mit genauer Schussabgabe. Die Jugendlichen
zeigten sich nicht nur hiervon beeindruckt, sondern auch
von dem Abschließenden Rundgang durch die verschiedenen
Abteilungen der Polizeidirektion. Jede Menge Büros
stehen den Polizei- und Kriminalpolizeibeamten in dem neuwertigen,
riesigen Gebäude zur Verfügung. Letzte Station
war der Raum, in dem Tatverdächtige erkennungsdienstlich
behandelt werden. Bruno Reuscher erläuterte, dass heutzutage
nicht mehr mit schwarzer Farbe Fingerabdrücke aufgenommen,
sondern moderne Computer und Scanneranlagen die Finger bzw.
Handflächen einscannen und über eine bundesweite
Datenbank direkt abgleichen. Eine enorme Erleichterung und
Hilfe. Mithilfe dieser modernen Technik und den DNA Tests
wurden schon viele Strafttäter überführt.


Die
Jugendfeuerwehr Obertiefenbach bedankt sich bei den diensthabenden
Polizeibeamten und bei Bruno Reuscher noch einmal recht
herzlich für die Super-Führung und die Antworten
auf die doch zahlreichen Fragen.