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Die Jugendfeuerwehrtätigkeiten werden abwechslungsreich und interessant gestaltet. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung wird eine Menge an allgemeiner Jugendarbeit mit vielen Aktionen geboten. Diese zwei großen Teilgebiete halten sich etwa die Waage:

Feuerwehrtechnischen Ausbildung

- Feuerwehr-Übungen
(Feuerwehr-Grundübungen, Objektübungen, Teile von Übungen, Knoten, Leinen)

- Umgang mit Feuerwehrtechnik
(Kennenlernen der Fahrzeuge, Feuerwehrgeräte, Pumpen, Aggregate, Hydranten)

- Einblick in die Arbeit der Feuerwehr
(Besuch von Übungen der Einsatzabteilung, Kenntnisse von Alarmierung, Sprechfunk, Einsatzabwicklung, Übungsdienst, Gerätepflege, Atemschutz)

- Jugendfeuerwehrwettkämpfe
(Vorbereitung auf die beiden Wettkampfteile, Übung der einzelnen Handgriffe, Zusammenarbeit in der Wettkampfgruppe)

 

Allgemeine Jugendarbeit

- Ausflüge
(Schwimmbadbesuche, Oktoberfest, Besuch anderer Feuerwehren und Jugendfeuerwehren
Beteiligung an Fahrten der Kreisjugendfeuerwehr)

- Gemeinschaftliche Aktivitäten
(Winterarbeit, Geländespiele, Suchspiele, Weihnachtsfeier, Jahreshauptversammlung)

- Umweltaktionen
(Saubere Landschaft, Gewässerbegehung)

- Aktionen
(Gestaltung des St. Martinszuges, Beteiligung am Fastnachtsumzug)

- Sportliche Aktivitäten
(Ballspiele im Freien, von Oktober bis März wöchentlich Sport in der Sporthalle Obertiefenbach)

- Zeltlager
(Großes Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr oder der Beselicher Jugendfeuerwehren am Kerkerbach)

 

Jugendfeuerwehr sammelt Weihnachstbäume ein !!!

Jugendfeuerwehr Obertiefenbach sammelt Weihnachtsbäume ein!

Die Jugendfeuerwehr Obertiefenbach sammelt auch in 2012 wieder die ausgedienten Weihnachtsbäume ein.

Die Weihnachtsbaumaktion findet am Samstag, den 14.01.2012 ab 9.00 Uhr statt. Die Obertiefenbacher Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die Weihnachtsbäume (ohne Weihnachtsbaumschmuck etc.) gut sichtbar auf den Bürgersteig zu legen, so dass die Jugendlichen diese einsammeln können.

Über eine kleine Spende würde sich die Jugendfeuerwehr Obertiefenbach sehr freuen.


 

Jugendfeuerwehr besucht THW

Durch verschiedene gemeinsame Übungen und Einsätze sind die Synergien und Ergänzungen, die das THW der örtlichen Feuerwehr bieten kann, in Beselich bekannt. Um diesen Gedanken der Synergiebildung und der Ergänzung der örtlichen Feuerwehr auch den Mitgliedern der Jugendfeuerwehren näher zu bringen, besuchten die Jugendfeuerwehren aus Obertiefenbach und Heckholzhausen als erste Jugendfeuerwehr den THW Ortsverband in Weilburg.
Die Jugendfeuerwehren aus Obertiefenbach und Heckholzhausen machten sich im Rahmen ihrer Ausbildung am 02. März 2009 auf den Weg nach Weilburg, um das dortige technische Hilfswerk zu besuchen. Das Technische Hilfswerk empfing die 27 Jugendlichen im Schulungsraum des Ortsverbandes Weilburg und erläuterte zuerst die Aufgaben, den Aufbau und die Organisation der Zivilschutzorganisation. Die Jugendlichen konnten erfahren, dass jeder Ortsverband bundesweit über dieselbe Grundausstattung verfügt. Außerdem sind verschiedene Fachgruppen über das gesamte Bundesgebiet verteilt. Nach dem einleitenden Teil und einer kleinen Erfrischung, konnten die Jugendlichen noch einen kurzweiligen Informationsfilm des THW anschauen. Dort wurden neben den allgemeinen Aufgaben auch die verschiedenen Schnelleinsatzgruppen vorgestellt, welche in kürzester Zeit in der ganzen Welt tätig werden können.
Nachdem auch die letzten Fragen geklärt werden konnten, ging es wieder auf den Hof, um sich die Fahrzeuge des Ortsverbandes näher anzuschauen. Neben den Fahrzeugen der ersten und zweiten Bergungsgruppe, die bei jedem Ortsverband des THW vorgehalten werden, unterhält der Weilburger Ortsverband zusätzlich eine Fachgruppe Beleuchtung. Im Scheinwerferlicht dieser Fachgruppe konnten sich die Jugendlichen einen Eindruck von den verschiedenen Fahrzeugen machen. Die Fahrzeuge des Technischen Hilfswerkes verfügen über eine weitreichende Ausstattung für die technische Hilfeleistung im größeren Umfang. Auch der in Eigenleistung für die Bedürfnisse des Ortsverbandes umgebaute Radlader und der Unimog beeindruckten die Jugendlichen enorm.
Nach einem abschließenden Gruppenfoto vor den Fahrzeugen des THW und der Feuerwehr machten sich die Jugendlichen mit ihren Betreuern auf den Heimweg. Alle Anwesenden waren sich einig, dass dies ein sehr informativer Abend war und freuen sich bereits, die Jugendgruppe des THW Weilburg bei einem Gegenbesuch in Beselich begrüßen zu dürfen.

Text und Bild by A.Heep GBI-Beselich

Jugendfeuerwehr besuchte Rettungswache Wirbelau und Polizei Limburg

Im Rahmen der letzten Übungen kam bei den Jugendlichen die Frage auf, wie denn im heimischen Landkreis das Rettungs-System und überhaupt die Alarmierung der Feuerwehr- und Rettungskräfte organisiert sei. Der stellv. Wehrführer/Rettungsassistent und Mitarbeiter der Zentralen Leitstelle Daniel Krankenhagen beantwortete den Jugendlichen die Fragen zunächst im Rahmen eines theoretischen Unterrichts. Er erläuterte, dass die drei Notärzte ( stationiert in Limburg, Weilburg und Erbach ), die Rettungswagen ( stationiert in Weilburg, Reichenborn, Laubuseschbach, Wirbelau, Limburg, Niederbrechen, Dorchheim und Niederselters ), die DLRG, die Schnell-Einsatz-Gruppen, das Technische Hilfswerk sowie die insgesamt 111 Freiwilligen Feuerwehren zentral von der Rettungsleitstelle in Limburg alarmiert werden. Die Zentrale Leitstelle ist rund um die Uhr mit zwei ausgebildeten Einsatzsachbearbeitern besetzt, um den in Not geratenen Bürgern fachgerechte Hilfe zukommen zu lassen. Zu erreichen sei die Leitstelle über die Notrufnummer 112, sowei über die Telefon-Nr. 06431-19222. Die Rettungsleitstelle alarmiert die jeweiligen Hilfsorganisationen über Funkmeldeempfänger ( Piepser ), sodass diese innerhalb von nur zehn Minuten am Einsatzort eintreffen. Dies sei gesetzlich geregelt und funktioniere hervorragend. Daniel Krankenhagen erläuterte, dass die Feuerwehren im Durchschnitt in 3 Minuten, die hauptamtlich besetzten Rettungswagen in 1 Minute ausrücken. Weiterhin schilderte er den Jugendlichen die vielfältigen Aufgaben einer Zentralen Leitstelle, welche im heimischen Landkreis jährlich etwa 22.000 Rettungsdienst-/Krankentransporteinsätze und ca. 1300 Feuerwehreinsätze abzuwickeln habe. Ausserdem arbeite sie eng mit benachbarten Leitstellen und der Polizeistationen Limburg, Weilburg und der Autobahnpolizei zusammen.

Nach diesem theoretischen Abend kam der Wunsch der Jugendlichen auf, sich einmal eine Rettungswache samt Rettungswagen sowie die Polizeidirektion in Limburg anzuschauen. Also wurden die Kontakte zum DRK-Weilburg sowie der Polizeistation in Limburg geknüpft um den Jugendlichen den Wunsch zu erfüllen. Am Montag, den 08. Dezember 2008 besuchte die JF Obertiefenbach also die Rettungswache in Wirbelau samt dem Rettungswagen. Die diensthabenden Rettungsassistenten und Daniel Krankenhagen zeigten den Jugendlichen zunächst die Rettungswache und anschließend den Rettungswagen. Sie demonstrierten den Interessierten Jugendlichen das komplette Equipment und beantworteten alle Fragen. An einem Jugendlichen wurde ein EKG abgeleitet und erläutert, was man auf einem langen Papierstreifen so alles erkennen könne. Ausserdem wurde dieser Jugendliche ( wohlgemerkt nur zur Demonstration ) komplett verkabelt, eine Halskrause angelegt und der "Patient" auf der Trage gelagert, sodass durch das praktische Vorführen wirklich keine Frage offen blieb.

Am Montag den 21. Januar wurden die Jugendlichen dann von Polizeihauptkommisar/Jugendkoordinator und Pressesprecher Bruno Reuscher auf der Polizeidirektion in Limburg empfangen. Nach einer kurzen Einleitung und nachdem Herr Reuscher den organisatorischen Aufbau der Polizeistationen Limburg und Weilburg erklärt hatte, zeigte Bruno Reuscher den Jugendlichen zunächst die Wache, auf der alle Notrufe und Hilfeersuchen der Bürger über die Amtsleitung und die Notruf Nummer 110 eingehen. Hier wurde den Jugendlichen auch die Videoüberwachungsanlage gezeigt, mit deren Hilfe der Bahnhofsvorplatz und die Unterführungen in Limburg überwacht werden.Hiermit konnten in der Vergangenheit schon einige Straftaten verhindert bzw. aufgeklärt werden.

Weiter ging es dann zum Dienstwagen-Parkplatz, wo den Jugendlichen alle Polizeifahrzeuge ( vom Streifenwagen, über Polizei-Motorrad, Zivil-Streifen der Kripo und Radarwagen ) gezeigt wurden. Ein beachtlicher Fuhrpark steht hier den Polizeibeamten zur Verfügung. Anschließend wurde demonstriert, wie Tatverdächige in Gewahrsam genommen und in die Zellen überführt werden. Es ist diesen nicht möglich, während der Überführung zu flüchten. Dies verhindert ein ausgeklügeltes Schleusen-System. Beeindruckt zeigten sich alle von den 12 Zellen, die auf der Polizeidirektion vorhanden sind. Die zwar ungemütlich aber zweckmäßig ausgestattet sind.

Nach dem Zellentrakt zeigte Herr Reuscher den Jugendlichen den Raum, in dem jeder Polizeibeamte seine Dienstwaffe lagert. Hier erklärte er den Jugendlichen das neue Halfter, also die Halterung in der die Waffe am Gürtel getragen wird. Eine Besonderheit, denn es ist einem Fremden nicht möglich, einem Polizisten die Waffe zu entreissen. Dies durften einige Jugendliche an Herrn Reuscher erfolglos ausprobieren. Herr Reuscher beantwortete hier Fragen zu den verschiedenen Munitionen, die bei der Polzei Verwendung finden. Anschließend ging es in den Schießraum, in dem jeder Polizeibeamte einmal jährllich ein realistisches Training absolvieren muss. Verschiedene Videosequenzen werden auf eine Leinwand gespielt und müssen so abgearbeitet werden. Möglichst mit genauer Schussabgabe. Die Jugendlichen zeigten sich nicht nur hiervon beeindruckt, sondern auch von dem Abschließenden Rundgang durch die verschiedenen Abteilungen der Polizeidirektion. Jede Menge Büros stehen den Polizei- und Kriminalpolizeibeamten in dem neuwertigen, riesigen Gebäude zur Verfügung. Letzte Station war der Raum, in dem Tatverdächtige erkennungsdienstlich behandelt werden. Bruno Reuscher erläuterte, dass heutzutage nicht mehr mit schwarzer Farbe Fingerabdrücke aufgenommen, sondern moderne Computer und Scanneranlagen die Finger bzw. Handflächen einscannen und über eine bundesweite Datenbank direkt abgleichen. Eine enorme Erleichterung und Hilfe. Mithilfe dieser modernen Technik und den DNA Tests wurden schon viele Strafttäter überführt.

Die Jugendfeuerwehr Obertiefenbach bedankt sich bei den diensthabenden Polizeibeamten und bei Bruno Reuscher noch einmal recht herzlich für die Super-Führung und die Antworten auf die doch zahlreichen Fragen.

 

"Brand aktuelles"


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Programmierung & Design: Sebastian Laux