Dekon
- Gruppe Beselich-Runkel startet mit Besichtigung ins
Jahr 2011
Nach
verschiedensten Veröffentlichungen in Feuerwehrmagazinen
wollten die Mitglieder der Dekon-Gruppe Beselich-Runkel
den „großen Bruder“ des heimisch Stationierten
Dekon-LKW „P“ (Dekontamination Personen) mal
aus der Nähe betrachten.
So setzten sich die ehrenamtlichen Helfer der Dekontaminationseinheit
des GABC-Zuges Limburg-Weilburg, aus den Kommunen Beselich
und Runkel, im Rahmen ihrer monatlichen Ausbildung, am
Samstagmorgen des 29.01.2011 in Richtung Industriepark
Höchst in Bewegung. Hier betreibt die Werkfeuerwehr
Infraserv seit 2010 einen in Deutschland einzigartigen
LKW zur Dekontamination der Einsatzkräfte im Industriepark.
Das ausgeklügelte System gestattet den Einsatzkräften
das dieser Dekon-LKW bereits nach 10 min, nach Eintreffen
am Einsatzort, seinen Betrieb aufnehmen kann.
Doch vor der Besichtigung stand erst einmal eine Belehrung
des Werkschutzes zum Verhalten im Industriepark, bevor
Wachabteilungsleiter Ralf Schmitt, der „nebenbei“
zusätzlich ehrenamtlicher Kreisbrandmeister im Landkreis
Limburg-Weilburg ist, die Teilnehmer begrüßen
konnte.
Ralf Schmitt berichtete in den allgemeinen Besucherinformationen
über den Wandel der damaligen „Farbwerke der
Höchst AG“ in den heutigen Industriepark. Nach
den Informationen über die Werkfeuerwehr Infraserv
als Dienstleister und seiner Struktur mit
zwei Feuerwachen, drei Wachabteilungen und dem Gefahrenabwehrmeldezentrum
wurde erst die Feuerwache 1 besichtigt. Atemschutzwerkstatt
und Schlauchwerkstatt sowie der Fahrzeugbestand wurde
genau unter die Lupe genommen, wobei dem einen oder anderem,
auch wegen der Dimensionen, schon einmal
ein kleines „ohhh“ über die Lippen kam.
Was noch größer wurde als man den zwischenzeitlich
aufgebauten Dekon-LKW auf dem Parkplatz vor der Feuerwache
besichtigen konnte. Hier noch einmal
einen Dank an die Kameraden der Werkfeuerwehr, die wegen
uns ihre Freizeit opferten. Ralf Schmitt erklärte
ausgiebig das Konzept und die Funktionalität des
LKW direkt am Fahrzeug.
Los geht es mit der grob Dekon der CSA Träger am
Heck des Fahrzeuges, nach dieser Grobreinigung
und anschließendem Ablegen des Schutzanzuges geht
der Weg zurück ins Fahrzeug in eine
Duschkabine und anschließend in einen Ankleideraum.
Im Anschluss kann in einem Aufenthaltsraum
die nötige Ruhe gefunden werden. Das alles in einem
LKW, dennoch mit genügend Platz und den
strengen Feuerwehrdienstvorschriften genügend.
Nach dem keine Fragen mehr offen waren konnte man noch
eine weitere „Attraktion“ der
Werkfeuerwehr genießen, welches so manches Herz
der Feuerwehrmänner und –frauen höher
schlagen ließ. Auf der Feuerwache 2 konnte dann
mit einem „TM“ Teleskopmast in luftige Höhen
von über 50 Meter fahren, was so manchem die Röte
ins Gesicht schießen ließ, natürlich
nur von den frischen Temperaturen von um die null Grad
.
Zum Thema „großer Bruder“ wurde dann
auf der Rückfahrt, dem großen Bruder der heimigen
Schnitzel im einem XXXL Restaurant in der Nähe von
Hofheim einen kurzen Besuch erstattet. Wohlgenährt
und mit vielen Informationen im Gepäck, wurde die
Rückfahrt angetreten und
hierdurch einen Grundstein für das bevorstehende
neue Dienstjahr 2011 gelegt.

Weitere
Bilder von der Besichtigung finden Sie hier....
Dirk
Tovornik, Gruppenführer Dekon-Gruppe Beselich
Gemeinsame
Übung des GABC Zuges, des 5. Löschzuges LM-WLBG.
und des Roten Kreuzes am 03. Juli 2010
Um
den Anforderungen immer gewachsen zu sein, müssen
die Katastrophenschutzzüge und der Rettungsdienst
immer wieder zusammen üben. Denn nur durch Übungen
lassen sich die Szenarien die tagtäglich vorkommen
können besser bewältigen. Deshalb kam es am
Samstag, den 03. Juli wieder einmal zu einer Großübung
mit dem GABC-Zug Limburg Weilburg, 5. Löschzug LM
und dem DRK Weilburg mit Mimtrupp der Jugendfeuerwehr
Bad Camberg.
Beteiligt:
•
GABC ZUG mit 8 Fahrzeugen
• 5. Löschzug LM mit 6 Fahrzeugen
• Deutsches Rote Kreuz Weilburg mit 4 Fahrzeugen
• Jugendfeuerwehr Bad Camberg mit Verletztendarstellern
Das
Szenario
„Brand
mit Chlorgasunfall bei einem Schwimmausflug einer Schulklasse
in der Hohenfeld Klinik Bad Camberg“ unter diesem
Motto stand die diesjährige Übung des GABC Zuges
Limburg Weilburg, 5. Löschzug LM DRK Ortsgruppe Weilburg
mit Mimtrupp der Jugendfeuerwehr Bad Camberg.
Am
Samstag, den 03.07.2010 um 08.15 Uhr passiert in der Hohenfeldstraße
12-14 etwas was hoffentlich für die Katas Züge
nur in dieser Übung als Szenario vorkommen wird.
Eine Schulklasse, die an diesem Tag einen Ausflug in die
Hohenfeld-Kliniken Bad Camberg gemacht hat, um in dem
Haus eigenen Schwimmbad das Schwimmabzeichen zu erlangen
gerät durch einen Brand in der Chlorgasanlage in
eine Situation von der alle am Frühen Samstag Morgen
noch nicht mal geträumt hätten.
Einem
Techniker fällt bei Arbeiten im Chlorgasraum eine
Gasflasche um. Das Ventil wird beschädigt und die
Flasche undicht. Somit kommt es zu einem Chlorgasaustritt,
wobei in der Chlorgasanlage zwei Stoffe in Verbindung
kommen, die einen schrecklichen Brand mit einem Chlorgasunfall
auslösen. Denn Lehrern sowie dem Bademeister ist
es nicht mehr möglich sich aus dem Schwimmbereich
zu retten. Durch Patienten die sich zurzeit im Japangarten
aufhalten, wird dieser Vorfall bemerkt die dann gleich
am Empfang der Hohenfeld-Kliniken sehr zeitnah einen Notruf
absetzten.
Es
sind ca. 10 Jugendliche sowie 4-5 Erwachsene Personen
im Schwimmbadbereich eingeschlossen.
Der
GABC Zug Limburg Weilburg sowie der Stadtansässige
Katas Zug 5. LZ LM und die DRK Ortsgruppe Weilburg werden
über die zentrale Leitstelle alarmiert.
Zu diesem Zeitpunkt läuft noch ein weiterer Einsatz
in Bad Camberg daher werden die Katas Züge vom Landkreis
Limburg Weilburg alarmiert.
Für
die Katas Züge und die Ortsgruppe Weilburg eine große
Herausforderung, da sich doch noch sehr viele Schüler
und Erwachsene im Schwimmbadbereich befinden.
Alarmiert
wird so, wie es im Realfall auch sein würde als erstes
der in der Stadt ansässige Katas Zug , der sich am
Einsatzort zuerst einen Überblick über die Lage
verschaffen würde. Die Alarmierung kann aber je nach
Meldung an die Leitstelle durch das Leitstellenpersonal
ergänzt werden.
Aufgaben der Katas Züge...
Im
Schwimmbadbereich bzw. in der Chlorgasanlage müssen
die Feuerwehrleute die vermissten Personen retten und
die Brandbekämpfung durchführen.
Die Feuerwehrleute müssen sich bei diesem Einsatz
mit Atemschutzgeräten sowie CSA ausrüsten, um
nicht Brandgase und Chlorgase die an der Einsatzstelle
ausgetreten sind zu Inkorporieren.
8 Trupps werden mit Atemschutzgeräten und CSA ausgerüstet,
um die sich noch im Gebäude befindlichen Personen
sicher mit Fluchthaube durch den verqualmten und brennenden
Schwimmbadbereich nach draußen zu führen, und
sie dort an die Ortsgruppe Weilburg zu übergeben.
Anschließend übernehmen sie die Brandbekämpfung
von innen. Weitere Feuerwehrleute bekämpfen den Brand
von außen, da dieser sich schon auf die Ankrenzenten
Gebäude verteilt hat.
Nach der Alarmierung, die von der „Leitstelle Limburg
Weilburg“ aus getätigt wird, setzt sich die
Einsatzleitung im ELW der Feuerwehren der Stadt Bad Camberg
zusammen. Von dort aus werden sämtliche Tätigkeiten
der Einsatzkräfte geleitet.
Chlor wird in Schwimmbädern zur Wasseraufbereitung
benutzt. Die Badbetreiber desinfizieren das Schwimmwasser
und machen es unter Verwendung des Chlors weitgehend bakterienfrei.
Chlor wird in speziell gesicherten Technikräumen
aufbewahrt. In Bad Camberg gab es schon einen Zwischenfall
in der Chlorgasanlage im Schwimmbad.
Selten,
aber auch tödlich
"Chlorgas ist tödlich. Da geht ganz schnell
das Licht oben aus! Die Patienten sowie die Bad Camberger
Bürger müssen sich aber keine Sorgen machen",
versichern die beiden Alexander Rembser stv. Wehrführer
Feuerwehr Bad Camberg sowie Richard Burbach Zugführer
des 5. LZ LM die sich das Szenario ausgedacht haben. Chlorgasunfälle
sind eher selten.
Aber
gerade dann sei es wichtig, solche Szenarien zu üben:
"Wir müssen wissen, was wir – die Katas
Züge und die Mitarbeiter des Bads – im Ernstfall
unternehmen müssen." Bei der Übung am Samstag
handele es sich um eine "absolut scharfe Alarmübung",
sagten die beiden.
Aufgaben
des Roten Kreuzes...
Das
DRK OV Weilburg nimmt mit 12-15 Einsatzkräften an
der Übung teil. Primär werden durch die Weilburger
Rotkreuzler die verletzten Personen an der Verletztensammelstelle
versorgt und für den Abtransport an dem Verbandplatz
vorbereitet. Weiterhin werden die unverletzten Personen
aufgenommen und zur Betreuungsstelle in die angrenzenden
Klinik gebracht und registriert.
Die DRK Ortsvereinigung Weilburg übernimmt grundsätzlich
die Sanitätsbetreuung bei Einsätzen der Feuerwehren
oder der Katas Züge und kann durch die Leitstelle
alarmiert werden.
Die 15 verletzten Personen werden durch die Rettungstrupps
der Katas Züge aus dem Schwimmbereich gerettet und
zur Verletztensammelstelle des Roten Kreuzes gebracht.
Dort werden sie von den DRK Einsatzkräften empfangen.
Nach der Versorgung an der Verletztensammelstelle würden
die verletzten Schüler und Lehrer sowie Mitarbeiter
in verschiedene Krankenhäuser durch den öffentlichen
Rettungsdienst verlegt werden.
JUGENDFEUERWEHR BAD CAMBERG
Die
Übung soll möglichst realistisch ablaufen, denn
es soll für den Ernstfall geprobt werden. Hierzu
zählt natürlich auch, dass die verletzten Personen
realistisch dargestellt werden.
Die
8 Verletzten werden von der Jugendfeuerwehr Bad Camberg
gestellt und von dem Jugendwart der Feuerwehr Bad Camberg
Michael Pabst betreut.
Da
der Mimtrupp des DRK Bad Camberg an diesem Tag nicht verfügbar
ist, werden die Verletztendarsteller von Mitgliedern der
Jugendfeuerwehr Bad Camberg gestellt und durch Eileen
Meyer geschminkt.
Bilder
von der Übung finden Sie hier....
Text:
Alexander Rembser FF-Bad Camberg
Fotos:
Markus Heibel Dekon Gruppe Beselich
Erfolgreiche
Fortbildungsmaßnahme absolviert
Die
ehrenamtlichen Helfer in der Dekontaminationseinheit des
GABC-Zuges Limburg-Weilburg, aus den Kommunen Beselich
und Runkel haben erfolgreich an einer Fortbildungsmaßnahme
in Fulda teilgenommen.
An
einem Samstag machten sich die gut ausgebildeten Aktiven
der s. g. Dekon P und Dekon G Gruppe, unter Leitung der
Gruppenführer Dirk Tovornik und Sven Zimmermann,
auf den Weg in die schöne Rhön. Vor Fahrtantritt
konnte dem Stellv. Gruppenführer der Dekongruppe,
Kamerad Dennis Hofmann, zum Geburtstag gratuliert werden.
Dieses Standesgemäß mit einem kleinen Kuchen
und brennenden Kerzen vor einem Feuerwehrfahrzeug. Dort,
in Eichenzell bei Fulda, nahmen sie an einer Informationsveranstaltung
des Chemiekalienschutzherstellers KCL teil.
Im
Falle eines Gefahrgutunfalles in unserem Landkreis (wie
in den Presseberichten der Tagespresse in den letzten
Jahren öfters entnommen werden konnte, ist dieses
jederzeit möglich) kommt diese Spezialeinheit im
Rahmen des GABC-Zuges zum Einsatz. Speziell werden dann
die Träger von s. g. Chemiekalienschutzanzüge
von möglichen Gefahrstoffen befreit und evt. kontaminierte
Personen und Fahrzeuge gereinigt.
In
der Schulungsveranstaltung im Hause KCL wurde besonders
dem notwendigen Handschutz Aufmerksamkeit geschenkt, da
auch dort die Gefahr einer Permeation und Penetration
gegeben ist. Einzelne Piktogramme und Europanormen wurden
vermittelt und im Anschluß konnte die Eindrucksvolle
Herstellung von Chemikalienschutzhandschuhe life im Werk
verfolgt werden. Beeindruckt zeigten sich alle Teilnehmer
von diesen Produktionsverfahren. Die anwesenden Führungskräfte
(Gruppenführer der Dekoneinheit, Stadt- und Gemeindebrandinspektoren,
deren Stellvertreter sowie mehr als 15 anwesende Gruppenführer)
waren sich einig, das zeitnah s. g. Schutzhandschuhpläne
erstellt werden sollten. Damit könnten die Einsatzkräfte
eine bessere Orientierung erhalten, welcher Schutzhandschuh
optimal mit welcher Standzeit vor möglichen Gefahren
schützt.
Nach
der Schulungsmaßnahme und der sehr informativen
Werksbesichtigung, ging es im Konvoi in die Hochrhön,
dort wurde an einem schönen See das Mittagessen eingenommen.
Als die Stärkung absolviert war, ging es zur Berufsfeuerwehr
Fulda, dort nahm an die Einladung zur Geräte- und
Fahrzeugbesichtigung gerne an und im regen Austausch wurde
über die möglichen Angriffstaktiken und Strategien
bei möglichen Einsatzlagen gesprochen. Zufrieden
und erschöpft nach so einem langen Tag, kehrten die
Ehrenamtlichen Helfer wieder in den Landkreis Limburg-Weilburg
zurück und hatten somit wieder einen freien Wochenendtag
für das Wohl der Allgemeinheit investiert.


Dekon-Gruppe
für den CSA-Einsatz bereit
Im
Rahmen der jährlichen, einsatzorientierten Übung
der Dekon-Gruppe (Dekon=Dekontamination=Reinigung) Beselich-Runkel,
wurde eindrucksvoll bewiesen, dass sich die teilnehmenden
Mitglieder der Gruppe neben ihrer eigentlichen Aufgabe,
der Dekontamination von Personen, Objekten oder Flächen,
auch im Einsatz unter dem CSA (Chemiekalien-Schutz-Anzug)
sich nicht verstecken müssen.
Nach
einer Zusatzausbildung zum Atemschutzgeräteträger
II, die Voraussetzung in Beselich ist um Mitglied in der
Dekon-Gruppe zu werden, und einem GABC-Einsatz Lehrgang
an der Landesfeuerwehrschule in Kassel, ist man berechtigt,
in einem Gefahrgut – Einsatz in vorderster Front
eingesetzt zu werden.
Um
diesen Standart zu halten ist es u. a. Pflicht, jährlich
an einer einsatzorientierten Übung teilzunehmen,
sowie den jährlichen Steckendurchgang auf der Atemschutzübungsanlage
in Limburg (somit auf Landkreisebene) zu absolvieren und
einer alle drei Jahren stattfindenden Untersuchung eines
berechtigten Arztes nach der G26.3 der Arbeitsschutzverordnung,
Stand zu halten.
Bei
dieser Übung mussten die Teilnehmer unter Leitung
des Gruppenführers Dekon P, Kamerad Dirk Tovornik,
ihre Fingerfertigkeit unter CSA beim Aufbau eines Mehrzweckzuges
zum ziehen schwerer Lasten unter Beweis stellen.
Gezogen wurde hierbei ein Feuerwehrfahrzeug über
eine Umlenkrolle.
Weiter
ging es an einen Übungscontainer wo unter ausströmendem
Wasser an einem defektem Absperrorgan ein Stutzen abgeschraubt
und mit einem Blindflansch verschlossen werden musste.
Ausgeprägte Teamfähigkeit und die Kommunikation
über Sprechfunk wurde geübt, da unter einem
CSA-Anzug die Kommunikation extrem eingeschränkt
ist.
Anschließend
wurde mit Hilfe eines Indikatorstreifens eine von mehreren
Flüssigkeiten als PH neutral, Säure oder Lauge
erkundet/bestimmt und anschließden wurden die eingesetzten
Kräfte entsprechend von den Einsatzkräften der
Dekon Station fachgerecht dekontaminiert (gereinigt) und
entkleidet.
An
dieser Aufwendig gestalteten Übung nahmen 19 CSA
Träger aus Beselich, 12 CSA Träger aus Runkel,
davon 8 Kameradinnen und Kameraden aus Beselich mit einem
absolvierten Sonderlehrgang „GABC Einsatz“,
sowie 2 aus Runkel teil. Auch zwei weibliche Feuerwehrangehörige
ergänzen die Dekongruppe Beselich-Runkel.
Nach
der Aufteilung des GABC-Zuges auf verschiedene Kommunen
ist es jetzt Denkbar geworden, das die Dekon-Gruppe auch
unterhalb der Katastrophenschutzschwelle überörtlich
Tätig werden kann, wenn sie bei größeren
Gefahrguteinsätzen unterstützend durch andere
Kommunen nachgefordert wird. Der Vorteil hier ist, dass
sich die im Einsatz befindliche Gefahrstoffgruppe ihrem
Einsatz widmen kann, ohne das Einsatzkräfte durch
Dekon-Maßnahmen gebunden sind. Hier kann gerade
bei Einsätzen am Tag fehlendes Personal in allen
Kommunen kompensiert werden, da immer mehr Feuerwehrangehörige
beruflich bedingt, tagsüber nicht mehr erreichbar
sind. Dieses können gerne die Verantwortlichen aller
Feuerwehrstrukturen im Landkreis nutzen. Seit der Etablierung
der neuen Spezialeinheit in Beselich-Runkel, wurde diese
bereits dreimal zu großen Schadensereignissen auf
der BAB 3 alarmiert und hat dort im Anschluß immer
großes Lob durch die hervorragend geleistete Arbeit
erhalten.