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Einsätze
| Montag,
29.10.2007 |
| Uhrzeit
(Alarmart): |
13:22 Uhr ( Funkmeldeempfänger; Dekon-Schleife ) |
| Einsatzort: |
B 49, Fahrtrichtung Wetzlar / Höhe Abfahrt/Auffahrt BAB
3 |
| Einsatzzeit
bis: |
23:00
Uhr ( bis zum Ende der AUfräumarbeiten im Fw.-Haus) |
| Feuerwehr: |
Dekon
Gruppe Beselich - Runkel
FF- Limburg
FF- Weilburg
FF- Elz
THW Limburg
Werkfeuerwehr Infraserv Höchst
Rettungsdienst DRK Limburg mit 2 RTW
SEG Sanität DRK Limburg
SEG Betreuung MHD
Organisatorischer Leiter Rettungsdienst
Leitender Notarzt
ELW 2 + TEL Landkreis Limburg-Weilburg
Kreisbrandinspektor G. Hauch
Polizei Limburg |
| Einsatzkräfte: |
insgesamt ca.190 Einsatzkräfte |
| Fahrzeuge: |
Gerätewagen
( Dekon-P ) Dekon Gruppe Beselich
Gerätewagen ( Dekon- G ) Dekon Gruppe Runkel
Tanklöschfahrzeug + Pulveranhänger FF- Obertiefenbach
Einsatzleitwagen ( ELW 1 ) FF- Obertiefenbach
unzählige
weitere Einsatz,- und Sonderfahrzeuge der o.g. Feuer,- und
Werkfeuerwehren, deren Auflistung hier den Rahmen sprengen
würde.
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| Tätigkeit: |
Aus
bislang ungeklärter Ursache kippte im Kurvenbereich
der Anschlussstelle BAB 3 Limburg Nord; Auffahrt zur B 49
in Fahrtrichtung Wetzlar ein mit giftigem Diisocyanat beladener
Gefahrgut LKW um. Der Auflieger samt See-Tankcontainer blieb
unter der Autobahnbrücke auf der Seite liegen, sodass
die Gefahr bestand, dass die giftige Substanz bei den Rettungs,-
und Bergungsmaßnahmen auslaufen würde. Aus diesem
Grund wurde von der Einsatzleitung die Dekon-Gruppe Beselich-
Runkel, die Feuerwehr Weilburg mit CSA Trägern, die
Feuerwehren Elz und Obertiefenbach mit ihrem Löschpulver
Anhänger sowie die Werkfeuerwehr Infraserv Höchst
zeitnah angefordert, um bei
einem eventuellen Austritt des Gefahrstoffes vorbereitet
zu sein, da ursprünglich geplant war, die Flüssigkeit
in einen anderen Container umzupumpen. Da der Container
jedoch unbeschadet war, konnte dieser mit einem Kran aufgerichtet
werden und zur Firma Höchst nach Frankfurt transportiert
werden. Des weiteren wurden die Schnelleinsatzgruppen (
SEG Betreuung/Verpflegung ) zur Betreuung der Einsatzkräfte
und Sanität zur Betreuung verletzter Personen zur Einsatzstelle
entsandt, um bei einem Zwischenfall schnell eingreifen zu
können. Diese bauten einen Bereitstellungs-/ Behandlungsplatz
auf dem Gelände der ehemaligen Fa. Stock Lot auf.
Zum Zeitpunkt der Bergung des Aufliegers mit dem Tankcontainer
musste vorsorglich die Autobahn BAB 3 komplett gesperrt
werden..
Nähere
Infos auch bei den Kameraden aus Runkel
und Limburg |





| Donnerstag,
05.04.2007 |
| Uhrzeit
(Alarmart): |
17:57 Uhr ( Funkmeldeempfänger; Dekon-Schleife ) |
| Einsatzort: |
BAB 3, Fahrtrichtung Köln, Km 99,0 |
| Einsatzzeit
bis: |
00:05 Uhr |
| Feuerwehr: |
FF- Limburg
Dekon-Gruppe P Beselich
Dekon-Gruppe G Runkel
THW Limburg
THW Weilburg
Einsatzleitwagen 2 und technische Einsatzleitung des Landkreises
Lbg.-Wlbg.
Organisatorischer Leiter Rettungsdienst
Leitender Notarzt
SEG Limburg DRK
SEG Betreuung DRK Limburg
SEG Betreuung MHD
Werkfeuerwehr Infraserv Frankfurt/ Höchst
Autobahnpolizei Medenbach |
| Einsatzkräfte: |
insgesamt ca. 130 Einsatzkräfte |
| Fahrzeuge: |
Dekon-P ( Dekon. für. Personal ) FF- Obertiefenbach
Gerätewagen ( GW ) FF- Heckholzhausen
unzählige, weitere Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge (
die Auflistung würde hier den Rahmen sprengen ) |
| Tätigkeit: |
Durch einen Verkehrsunfall der sich bereits um 14:28 Uhr ereignete,
und bei dem insgesamt 3 Personen „nur“ leicht
verletzt wurden, geriet auf der A 3 ein Gefahrgut LKW auf
den Seitenstreifen und kippte um. Der Tankauflieger, in dem
sich ca. 20.000 Liter stark ätzende Schwefelsäure
befanden, hielt jedoch dicht. Bevor jedoch mit den Bergungsmaßnahmen
begonnen werden konnte, musste die gefährliche Flüssigkeit
in einen bereitgestellten Ersatz-LKW umgepumpt werden. Hier
wurden als Fachberater die Kollegen der Werkfeuerwehr Infraserv
um Hilfe gebeten. Da nicht sicher ausgeschlossen werden konnte,
dass während dieser Arbeiten Säure austreten würde,
wurden die Schnelleinsatzgruppen Limburg und Bad Camberg,
der Leitende Notarzt sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst
und die technische Einsatzleitung des Landkreises alarmiert.
Da abzusehen war, dass sich diese Arbeiten bis tief in die
Nacht hinziehen würden, wurden die THW-Ortsverbände
Limburg und Weilburg zum Ausleuchten der Einsatzstelle hinzu
gezogen. Ebenso die Dekon Gruppe Beselich-Runkel, um bei einem
Austreten des Gefahrstoffes die Einsatzkräfte fachgerecht
zu dekontaminieren. Die Schnelleinsatzgruppen bauten Zelte
auf, um im Ernstfall verletzte und kontaminierte Einsatzkräfte
und Personen behandeln zu können. Die Betreuungs-SEG
kochte Tee und Kaffee und bereitete einen Imbiss für
die Einsatzkräfte , da sich der Einsatz über einen
Zeitraum von knapp 10 Stunden zog. Nach dem Umpumpen wurde
der LKW mit Hilfe zweier Mobilkräne aufgerichtet und
abgeschleppt. Landrat Manfred Michel verschaffte sich persönlich
einen Überblick und ließ sich von Kreisbrandinspektor
Hauch in die Lage einweisen. Nähere Angaben auch unter
www.Feuerwehr-Limburg.de |
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| Dienstag,
05.09.2006 |
| Uhrzeit
(Alarmart): |
08 :00 Uhr (Funkmeldeempfänger; große Schleife
) |
| Einsatzort: |
BAB 3, Fahrtrichtung Frankfurt km 108,0 |
| Einsatzzeit
bis: |
21:50
Uhr |
| Feuerwehr: |
FF-
Obertiefenbach u. Heckholzhausen ( Dekon-Gruppe )
FF- Dehrn u. Runkel ( Dekon-Gruppe )
FF- Limburg
FF- Lindenholzhausen
FF- Ahlbach
FF- Elz
FF- Offheim
FF- Niederbrechen
FF- Bad Camberg
FF- Weilburg
FF- Diez
Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Lbg.-Wlbg.
THW Limburg
THW Weilburg
Polizei Limburg
Autobahnpolizei Medenbach |
| Einsatzkräfte: |
11 Feuerwehrangehörige ( FF-Obertiefenbach u. Heckholzhausen
)
ca. 160 Feuerwehrangehörige |
| Fahrzeuge: |
Einsatzleitwagen
( ELW 1 ) FF- Obertiefenbach
Dekon-P ( Dekon. für. Personal ) FF- Obertiefenbach
unzählige, weitere Feuerwehrfahrzeuge ( die Auflistung
würde hier den Rahmen sprengen )
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| Tätigkeit: |
Vermutlich aufgrund einer erhitzten Bremse begann in der
vergangenen Nacht in Höhe der Lahntalbrücke auf
der BAB 3 der Reifen eines mit Stückgut beladenen Reifen
an zu brennen. Dieser Brand griff ziemlich schnell auf das
gesamte Fahrzeug über. Bedingt durch den kaum unter
Kontrolle zu haltenden Brand wurden durch den Einsatzleiter
zahlreiche wasserführende Fahrzeuge aus der Umgebung
angefordert. Erst nach einiger Zeit stellte sich heraus,
dass der LKW verschiedene gefährliche Güter in
granulat,- und flüssiger Form geladen hat, denn der
Fahrer konnte aufgrund von Sprachproblemen keine Angaben
zu seiner Ladung machen. Diese Stoffe reagierten ziemlich
heftig, teilweise „explodierten“ die geladenen Fässer.
Daher forderte der Einsatzleiter zeitnah die Dekontaminationseinheiten
Runkel und Beselich des Landkreises an, um kontaminierte
Einsatzkräfte zu dekontaminieren. Außerdem rückte
zu Bergemaßnahmen des mittlerweile gelöschten
Fahrzeuges die Werkfeuerwehr „Infraserv“ Höchst an,
da diese über spezielle Gerätschaften zur Bergung
der Ladung verfügt. Kontaminiertes Löschwasser
musste von Fachfirmen abgesaugt und entsorgt werden. Aufgrund
dieses Einsatzes musste die Autobahn den kompletten Tag
über in Fahrtrichtung Frankfurt gesperrt bleiben.
Nähere Angaben auch unter www.Feuerwehr-Limburg.de |
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